FUELCAL TECHNOLOGIE

Bei FuelCal handelt es sich um eine Technologie für die Verarbeitung von entwässertem Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen, Klärschlamm aus der Agrarindustrie, Trester, Sedimentationsrückständen und biologisch abbaubaren Abfällen sowie bestimmter Nebenprodukte tierischer Abstammung der Kat. 2 und Kat. 3 zum Düngemittel OrCal® oder zum Brennstoff OrCal®En mit entschwefelnden Eigenschaften zur Nutzung in der Energiewirtschaft, die dem Abfallgesetz vom 14. Dezember 2012 entspricht.

Die Technologie der Firma Evergreen Solutions Sp. z o.o. verfügt über einen sehr ausgedehnten Anwendungsbereich und kann zu einer Verbesserung der Abfallbilanz beitragen. Bei den Abnehmern dieser Technologie kann es sich neben kommunalen Klär- und Biogasanlagen um Landwirtschafts- und Lebensmittelbetriebe wie Schlachthöfe, Fleischereien, Zuchtfarmen, Unternehmen zur Erzeugung von Lebensmitteln, Brauereien, Brennereien, Molkereien und andere handeln. Gegenwärtig wird diese Technologie mit Erfolg in 16 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen eingesetzt.

Es gibt viele Methoden, die zum Ziel haben, das Problem organischer Abfälle zu lösen. Jedoch nur eine von ihnen löst das Problem ganzheitlich, effektiv und ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt. FuelCal, die von der Firma Evergreen Solutions Sp. z o.o. aus Pyrzyce entwickelte und vertriebene Technologie. FuelCal ermöglicht die vollständige Umwandlung des Abfalls zu organischem Mineraldünger oder zu Brennstoffkomponenten, oder anders ausgedrückt, zu marktfertigen Produkten.

Die Technologie der Firma Evergreen Solutions Sp. z o.o. verfügt über einen sehr ausgedehnten Anwendungsbereich und kann zu einer Verbesserung der Abfallbilanz beitragen. Bei den Abnehmern dieser Technologie kann es sich neben kommunalen Klär- und Biogasanlagen um Landwirtschafts- und Lebensmittelbetriebe wie Schlachthöfe, Fleischereien, Zuchtfarmen, Unternehmen zur Erzeugung von Lebensmitteln, Brauereien, Brennereien, Molkereien und andere handeln. Gegenwärtig wird diese Technologie mit Erfolg in 16 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen eingesetzt.

AGRARINDUSTRIE

Lebensmittelbetriebe
Schlachthöfe
Farmen
Fleischereien


ABFÄLLE:

  • Tierische Nebenprodukte der Kat. 2 und 3
  • Federn
  • Knochen
  • Hufe
  • Borsten
  • Geheck
  • Dung
  • Schlamm aus der betrieblichen Vorreinigung von Abwässern
  • Flotat

WASSER- UND ABWASSERBETRIEBE

Kommunale Kläranlagen


ABFÄLLE

  • Klärschlamm Code 190805
  • Faulschlamm

ÜBRIGE INDUSTRIEZWEIGE

Papierindustrie
Biogasanlagen
Brennereien


ABFÄLLE:

  • Biomasse
  • Faulschlamm
  • Treber
  • Zellulose
  • usw.

ABFÄLLE ALS ZUSÄTZLICHE EINNAHMEQUELLE

Der größte Vorteil dieser Technologie besteht darin, dass Betriebe, die sich für den Einsatz dieser Technologie entscheiden, keine Abfälle mehr erzeugen und somit nicht mehr dem Abfallgesetz unterliegen. Gemäß der europäischen Abfallrichtlinie des Monats November 2008, muss jeder Betrieb derart funktionieren, dass keine Abfälle erzeugt werden und somit die Notwendigkeit zur Entsorgung dieser Abfälle verringert wird. Bei der FuelCal Technologie kann nicht von einem Entsorgungsprozess gesprochen werden, da es sich bei der Verarbeitungslinie um eine natürliche Verlängerung des Technologieprozesses handelt. Die Installation wird in unmittelbarer Nähe von Zentrifugen, Pressen oder Orten, an denen Abfälle entstehen durchgeführt und durch den modularen Aufbau der Konstruktion werden die Investitionskosten wesentlich reduziert. Diese Technologie wird somit zu einer zusätzlichen Einnahmequelle für den Hersteller und nicht zum Problem.

SICHERHEIT, UMWELTSCHUTZ, GEWINN

Während des technologischen FuelCal Prozesses entsteht als Ergebnis der thermischen physikalisch-chemischen Umwandlung ein Produkt mit homogener körniger Zusammensetzung, das problemlos gelagert und transportiert werden kann. Die FuelCal Technologie garantiert eine vollständige Hygienisierung einschließlich der Liquidierung von krankheitserregenden Bakterien wie Salmonella, Ascaris, Toxocara, Trichuris und anderen sowie von Insekten und lebendigen Eiern von Darmparasiten. Die Geruchsbelastung und Pathogene der Abfälle werden vollständig liquidiert.

Bei der FuelCal Technologie handelt es sich um eine patentierte polnische Technologie. Die Firma Evergreen Solutions Sp. z o.o., bei der es sich um den offiziellen Hersteller und Vertreiber der Technologie handelt, bietet die Anlagen Rcal120 und Rcal250 an, die an die Menge der im Betrieb entstehenden Abfälle angepasst werden. Diese Technologie besitzt viele Vorteile. Die Abfälle werden sofort am Ort ihres Entstehens verarbeitet. Während des technologischen Prozesses wird nur die Wärme der chemischen Reaktionen genutzt (es ist keine externe Wärmequelle erforderlich). Der Prozess kann bei einer Temperatur von 50 °C bis 145 °C durchgeführt werden, wodurch diese Technologie schonend für die Umwelt ist, da keine Emission schädlicher Produkte (Schwefeloxide, Stickoxide und andere) auftreten, die für Behandlungstechnologien, die bei hohen Temperaturen durchgeführt werden, typisch sind.

Die FuelCal Technologie ist umweltfreundlich. Die Ergebnisse der Emissionsmessungen, die von einem Sachverständigen des Ministeriums für Umweltschutz, Naturressourcen und Forstwesen durchgeführt wurden, sind sehr positiv und zeigen keine Belastungen für die Umwelt, wie Gas- und Geruchsemissionen auf.

DIE FUELCAL TECHNOLOGIE GARANTIERT DIE EINHALTUNG DER FOLGENDEN PROZESSPARAMETER

Die Verweilzeit der der Mischung aus Reagens und Abfall bei Temperaturen über 55 °C beträgt mehr als 20 Minuten und innerhalb des Reaktors nicht weniger als 8 Minuten. Dies wird durch die Größe des Reaktors, die Leistung der Produktionsanlage, die Art des Durchlaufs der Rohstoffe durch den Reaktor und durch die Tatsache garantiert, dass die bereits im Mischer einsetzenden exothermen Reaktionen ebenfalls in dem die Produktionslinie verlassenden Produkt fortlaufen. Das Produkt verlässt die Reaktionsstufe nicht ohne vollständige Sterilisation und somit, ohne dass die Soll-Temperatur erreicht wird.

pH-Wert der chemischen Reaktionsumgebung: pH > 12,0

Die Anwesenheit einer konzentrierten heißen Kalkmilchlösung stellt den Zugang von Partikeln in das Innere der behandelten Masse sicher.

Es ist ausgeschlossen, dass die der Behandlung unterzogenen Abfälle die Linie des Behandlungsverfahrens unter Umgehung des Reaktors durchlaufen.

Registrierung und Archivierung der technischen Parameter des Behandlungsprozesses (Kurve der Behandlungstemperatur über die Zeit).

Die Leistung beträgt mindestens 0,2 Mg/h und maximal 4 Mg/h entwässerter Klärschlamm pro Stunde, wenn gewährleistet ist, dass sich im Klärschlamm mindestens 2 % Trockenmasse befindet.

Der Verbrauch des Reagenzes pro Mg Abfall beträgt nicht mehr als 400 kg, wenn vom Betreiber eine kontinuierliche Beschickung mit Rohstoff gewährleistet wird, die einen ununterbrochenen Betrieb der Anlage mit einer Leistung von mindestens 0,2 Mg/h und maximal 4 Mg/h Abfall pro Stunde in der Reaktionsstufe und bei einem Trockenmassegehalt des Rohstoffs von nicht weniger als 20 % sichergestellt wird. Die Erfüllung dieser Anforderung steht im engen Zusammenhang mit der Reaktivität des Reagenzes.

Die Produktionslinie garantiert die vollständige Sterilität des erzeugten Produkts. Die chemische Zusammensetzung der OrCal® Düngemittel ist aufgrund des Stickstoff- und Phosphorgehalts der Abfälle und durch die Zugabe von Kalk hochwertig.

Die Menge des zugeführten Reagenzes von durchschnittlich 150 – 250 kg pro Tonne Abfall sorgt für eine vollständige Sterilisation, das Erreichen von Temperaturen über 55 °C sowie die Trocknung bei gleichzeitiger Entstehung des hochwertigen OrCal® Düngemittels mit reduzierter Feuchte.

BEISPIEL FÜR DIE EINFÜHRUNG DER FUELCAL TECHNOLOGIE

Ein Beispiel für die Einführung der FuelCal Technologie ist die Schlammaufbereitungsanlage in einer der Kläranlagen in Niederschlesien, in der die Anlage den Abwasserreinigungsprozess ergänzt. Ihre Aufgabe besteht darin, den Abwasserreinigungsprozess abzuschließen. Vor dem Hintergrund der rechtlichen Vorschriften bezüglich der Wiederverwertung von Klärschlämmen erfüllt diese Anlage die Vorschriften des Art. 14 der Abwasserrichtlinie 91/271/EWG, die besagt, dass der beim Abwasserreinigungsprozess entstehende Schlamm wiederzuverwerten ist, wenn dieser dazu geeignet ist. Die Methoden zur Nutzung des Schlamms müssen negative Auswirkungen auf die Umwelt auf ein Minimum reduzieren. Diese Technologie erfüllt ebenfalls die Vorschriften der Richtlinie 86/278/EWG über den Schutz der Umwelt und insbesondere der Böden bei der Verwendung von Klärschlamm in der Landwirtschaft, deren Ziel es ist, Bedingungen festzulegen und den Einsatz von Klärschlamm in der Landwirtschaft derart zu fördern, dass ein schädlicher Einfluss auf Boden, Pflanzen und Menschen verhindert wird. Die Technologie erfüllt im vollen Umfang die Vorschriften der Art. 17 und Art. 18 des Abfallgesetzes vom 14. Dezember 2012 sowie des Umweltschutzgesetzes vom 27. April 2001.

ENDPRODUKT DER FUELCAL TECHNOLOGIE

Das Endprodukt dieser Technologie ist ein organischer Mineraldünger, der auf dem Markt als OrCal® erhältlich ist und über die Düngemittelzulassung Nr. 183/07 2007r des Ministeriums für Landwirtschaft und Entwicklung ländlicher Regionen verfügt. Das im Ergebnis der FuelCal® Technologie entstehende Produkt entspricht dem Patent P.400268 „Düngemittel mit kontrollierter Freisetzung chemischer Substanzen und Methoden seiner Herstellung“.

Das von der Firma Team-Rol Sp. z o.o. vertriebene Düngemittel OrCal® verfügt über Eigenschaften, die den pH-Wert des Bodens schnell erhöhen und enthält gleichzeitig ca. 30 % organische Bestandteile natürlicher Herkunft. OrCal® neutralisiert die natürliche Versauerung des Bodens sowie die durch landwirtschafte und industrielle Vorgänge verursachte Versauerung. Diese Wirkung wird dadurch erzielt, dass OrCal® aktive Hydrate des Calciums enthält, die leicht in Wasser löslich sind und sich wesentlich schneller lösen als Kreide oder Calciumcarbonat. OrCal® enthält circa 4,7 % Stickstoff, der sich durch eine stufenweise Freisetzung und langanhaltende Wirkung auszeichnet. Durch seine spezifischen Eigenschaften verbessert das Düngemittel OrCal® die Struktur und den Nährstoffgehalt des Bodens und stellt den Pflanzen ebenfalls Aminosäuren, Mineralien und andere Spurenelemente bereit. Gemäß den Untersuchungen der IUNG in Puławy bewirkt das Düngemittel einen Zuwachs der pflanzlichen Biomasse um 20 – 40 %. Gemäß den Untersuchungen von Kunden, die das OrCal® Düngemittel einsetzen, erhöht dieser Dünger den Eiweißgehalt im Getreide um ca. 30 % im Vergleich zu Anbauflächen, die nicht mit OrCal® gedüngt wurden. So beträgt zum Beispiel der durchschnittliche Eiweißgehalt von mit OrCal® gedüngtem Weizen bis zu 18 gew.-% im Vergleich zu 13 % Eiweiß bei traditionellem Anbau.

Der organische Mineraldünger OrCal® zeichnet sich durch seine hervorragende chemische Zusammensetzung aus:

  • Stickstoffgehalt (N)– ok. 4,7%
  • Phosphorgehalt umgerechnet auf (P2O5)– ok 2,56%
  • Phosphorgehalt– ok. 1,12 %
  • Kaliumgehalt (K)– ok 1,15 %
  • Kaliumgehalt (K2O)– 1,38%
  • Calcium und CaO Gehalt– min. 25%
  • Gehalt an organischen Substanzen in der Trockenmasse – ok 20%

 

Bei dem Düngemittel OrCal® handelt es sich um ein Produkt, dessen Beliebtheit bei gleichzeitig konstant hohem Preis immer weiter wächst. Dadurch haben Betriebe, die in die FuelCal Technologie investieren die Chance, zusätzliche Einnahmen aus dem Verkauf zu erzielen. OrCal® wird vom Beratungszentrum für Landwirtschaft sowie von den Bezirkszentren für Chemie und Landwirtschaft in ganz Polen empfohlen.

Die FuelCal Technologie wurde vom Umweltministerium gewürdigt und wurde zum Preisträger des Wettbewerbs Akcelerator Zielonych Technologii GreenEvo gekürt. Bei AZT GreenEvo handelt es sich um ein Projekt des Umweltministeriums, das den internationalen Transfer von umweltfreundlichen und die wirtschaftliche Entwicklung fördernden Technologien zum Ziel hat. Über die von der Firma Evergreen Solutions Sp. z o.o. vertriebene Technologie haben sich viele wissenschaftliche Autoritäten und Institute positiv geäußert, wie z. B. das Institut für Anbau, Düngung und Bodenkunde in Puławy, das Institut für Bauwesen und Mechanisierung in der Landwirtschaft, das Institut für Medizin in ländlichen Regionen oder das Institut für Umweltschutz. Die Technische Hochschule Oppeln hat ein unabhängiges Gutachten der Technologie veröffentlicht, in dem die FuelCal Technologie für Abfallverwertende Betriebe in finanzieller als auch umwelttechnischer Hinsicht sehr positiv bewertet wurde.

BIOMASSEZUWACHS

Das Düngemittel bewirkt einen Zuwachs der Biomasse bei Pflanzen von 20 % bis 40 %

ZUWACHS DES EIWEISSGEHALTS

Erhöht den Eiweißgehalt von Getreide um ca. 30 %

SPARSAMKEIT

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